<%@ Language=JavaScript %> Eltern und Kinder

Hansenbarg für Alle   -   Die Ehemaligen-Homepage für alle Hansenbarger

Eltern und Kinder Das Alida-Haus
Familienarbeit ist unerlässlich.
 

Tradition und Moderne unter einem Dach

Vielleicht liegt es am Charme unseres alten Gutsherrenhauses,
                            dass sich unsere Patienten hier so wohl fühlen. Vom ersten Moment an.

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1910 erbaute der Hamburger Juwelier Franz Barca „auf dem Hansenbarg“ einen reetgedeckten Gutsherrenlandsitz, der mit seinen vielen Stilelementen heute unter Denkmalschutz steht. 1939 kaufte die Landesversicherungsanstalt Hamburg das Gelände und eröffnete dort nach dem Krieg 1946 eine „Lungenheilstätte“ für Hamburger Kinder.

Nach Ausrottung der Tuberkulose wurde die Klinik im Februar 1979 zu einer Rehabilitationsfachklinik für Männer und Frauen mit problematischem Alkoholkonsum umfunktioniert.
Seitdem gehört die Fachklinik Hansenbarg im Norden Deutschlands zu den bodenständigsten und größten Einrichtungen für süchtige Hilfesuchende. Über 6.000 Patienten sind seit der Gründung „auf dem Hansenbarg“ be-handelt worden.

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Grüne Idylle

 

Familiäre Atmosphäre.
               Raum für neue Werte.

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Unser Gelände mit dem denkmalgeschützten Haupthaus inmitten von 45 Hektar Naturschutzgebiet am Rand der nördlichen Lüneburger Heide bietet viel Ambiente und Raum, um Körper und Seele „baumeln“ zu lassen.

Wir liegen ideal für Ihre Bedürfnisse: weit genug weg, um zum bis-herigen Lebensumfeld eine nötige Distanz aufzubauen. Aber auch so nah an der Metropole Hamburg, dass nach einer gewissen Stabili-sierungsphase Freunde, Familie, Beruf oder Behörden schnell wieder erreichbar sind oder Freunde zu Besuch kommen können.

Der Aufenthalt bei uns bietet Ihnen rund um die Uhr die Vorteile eines Klinikaufenthaltes: Entlastungs- und Schutzraum, Motivationshilfe, gegenseitige Unterstützung und Lernen, Tagesstruktur, Erprobungsfeld für neues Verhalten, viele Kontakte für Zwischenmenschliches — auch außerhalb der Therapiezeit.
Ruhige Plätze in der Natur, Rundwanderwege und unsere liebenswerten, verwinkelten Gemäuer bieten Raum für Rückzug und Besinnung. Diese kleinen Besonderheiten tragen zur Überschaubarkeit und unserer familiären Atmosphäre bei, für die wir bekannt sind.

Der Hansenbarg auf einen Blick:

Reetgedecktes Haupthaus • Beheizbares Freibad • Liegewiese • Bewegungsbad • Hallenschwimmbad •
Fitnessraum • Sauna • Moderne Sporthalle • Physiotherapie vor Ort • Rasensportplatz • Beachvolleyballplatz
• Werkstätten und Kreativräume • Computerräume • Internet-Cafeteria • Musikzimmer • Kaminzimmer •
Bibliothek • Gewächshaus • Gärten • Grillhütte • Wälder und Bäche in purer Natur

 

Spezielle Wege aus der Abhängigkeit

Der kleine Unterschied zwischen
               Mann und Frau spielt bei uns eine große Rolle.

Den kleinen Unterschied zwischen Männern und Frauen lernen Kinder heute in der Schule.

Umso erstaunlicher, dass die Wissenschaft diesen Gegensatz erst recht spät zum Anlass nahm um frauengerechte Therapieansätze zu entwickeln. Unsere Fachklinik bietet bereits seit übel 10 Jahren ein separat laufendes Therapieprogramm nur für Frauen an und gehört in dieser Tradition zu den Vorreitern unter den norddeutschen Suchtfachkliniken.

Weil Frauen häufig andere Auslöser eines problematischen Suchtmittelkonsums haben, brauchen sie einen ganz speziellen Schutzraum. In unserer Klinik stehen für besonders in ihrem Leben seelisch verletzte Patientinnen eigene Behandlungsmethoden zur Verfügung, die vor allem in Einzelsitzungen angewendet werden.

Aber auch Frauen, die wegen Mehrfachbelastung wie Kinder, Haushalt und Beruf abhängig ge-worden sind, finden bei uns vor-übergehend ein „Zuhause“.
Unsere Frauengruppe ist in einer eigenen Etage mit Sonnen-Terras-se untergebracht.

Aber natürlich können Frauen bei uns auch die gemischten Thera-piegruppen wählen.

Tonarbeit: Trinkende Mutter
Kinder beim Sport innerhalb eines Kinderseminars
Kinder beim Basteln innerhalb eines Kinderseminars
   

Kinder sind abhängig. Von ihren Eltern.

 

Übernehmen Sie wieder
               Verantwortung für sich. Und für Ihre Kinder.

Unsere Patienten ahnen es nicht nur, sie wissen, dass gerade die Kinder von ihrer Abhängigkeit mitbetroffen sind. Deshalb sind sie für unser mehrfach im Jahr stattfindendes Kinderseminar auch besonders offen.

Wenn Kinder in einer Familie leben, in dem das Suchtmittel die Hauptrolle spielt, ist kein Platz für ihre Wünsche, Träume, Gefühle und Verletzlichkeit.
Sie lieben ihren trinkenden Elternteil und sie hassen ihn. Kinder wahren nach außen den Schein und weinen heimlich unter der Bettdecke.
Unsere Patienten haben Angst, ihren Kindern mit Offenheit zu begegnen, fürchten deren Schmerz und fühlen sich schuldig.

Auch Kuscheln lässt sich lernen

Ziel unserer mehrtägigen Kinderseminare ist, das Tabuthema Sucht und die damit einhergehenden Gefühle überhaupt einmal zur Sprache zu bringen und die belastete Beziehung zu verbessern.
Manchmal auch ganz ohne Worte — beim gemeinsamen Sport, Basteln, Malen und Werkeln in Kreativtherapien können Kinder Bedrückendes äußern und verarbeiten.

Um die Kinder aus der Isolation zu führen, übernachten sie zusammen in unserem speziell dafür eingerichteten
„Kinderseminarhaus“.

Wir vermitteln darüber hinaus Kontakte zu Selbsthilfegruppen für Kinder und Jugendliche der Selbsthilfe-verbände.

Text: aktueller Flyer des Fachkrankenhauses Hansenbarg
Fotos: Antje Lohse und andere


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Stand: Samstag, 07 Februar 2009 10:10